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Wer sieht nicht gern den Schlaf von einer solchen Kranken,Als Fräulein Karoline war?
Da werden oft die heimlichsten GedankenIn jeder Wendung offenbar.
Wie viel verrieth auch hier die angenehme Nöthe,
Die immer mehr sich im GesichtDer schönen Träumerin erhöhte,
Wie viel verrieth der Trieb, der ihren Busen blähte.
Den Augen des Bemerkers nicht!
Wenn's eine Wette gält', den Traum wollt' ich erzählen,Es sollte mir kein Umstand fehlen. —
Das alte Weib, trotz seiner Schläfrigkeit,
Blieb treulich wach bis zu der Mvrgenzeit,
Wo Karoline sich dem SchlummerMit einem Seufzerchen entwand,
Und immer noch ihr Herz voll Kummer
Und nach Besichtigung des Busens und der Hand
Kein Merkmal noch von Blattern fand.
Ein Umstand macht mich jetzt verlegen.
So wenig ich's sonst bin: es regenZween Wunsche sich, die auf einmalSich selten anzutreffen pflegen;
Bleib' oder bleib' ich nicht? Ich habe bei der WahlMehr als man denket zu erwägen.
Wie ungern möcht' ich jetzt von meinem Posten gehn!