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Der Kur erreicht. — Im schnelle» UebergangeVom Dunkeln in das Licht, und eben dieses warDer jungen Dame Fall, ist uns vor der Gefahr,
Aus Freuden blind zu werden, bange:
Man klaget lächelnd über Licht,
Hält seine Hände vor's Gesicht
Und traut sich halb und traut sich wieder nicht,
Die scheuen Augen aufzuschlagen:
Doch was man nicht sogleich vermag,
Kommt schon. Wir blinzeln erst bis wir den vollen TagSo gut als Andere vertragen. —
So saß auch sie in Furcht und Hoffnung da,
Und wußte nicht wie ihr geschah,
Und ob die Kur geendet wäre?
Mit Stammeln fragt sie ihn: doch er erklärt sich nichtUnd führet sie zu mehrerm UnterrichtNoch einmal in die Kinderlehre.
Und nun floh der Betrug und unsre Schöne nahmJe weiter sie in der Erkenntniß kam,
Nach der Gewohnheit aller Schönen,
Die letzte Zuflucht zu den Thränen.
Bei ihrem süßen nie gefühlten Gram
Schwur sie, mit ihm, der sie in seine Arme nahm,
Mit diesem falschen Mann sich niemals zu versöhnen. —
So martert sich aus Stolz, aus Sehnsucht und aus Schani,Ein säugend Kind, das wir entwöhnen.