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O möchte doch die Scham der Mädchen Wang erhöhn!
Dieß Himmelszeichen macht ein jedes Mädchen schön.
Selbst Psxche ward dadurch dem jungen Amor lieber.
Die Nöthe, die wir oft an mancher Schönen sehn,
Wenn wir zu viel uns unterstehn,
Ist nicht von dieser Art; gleich einem ScharlachfieberGreift sie die Haut nur an, und — wenn wir weiter gehn,Tritt sie wohl gar ans Herz und geht in Ohnmacht über. —Die Farbe< welche hier des Fräuleins Wang' umzog,
War ächte Färb', und sie verflogNach tausend Küssen erst, und BeideGenossen nun die seltne Freude,
Die Freude der Beruhigung.
Nur manchmal noch entstand auf KarolinenS WangenEin wiederkommendes VerlangenAus dankbarer Erinnerung. —
Doch wer beschreibt die Freude, die wir fühlen,
Wenn die entbrannten Triebe nun.
Sich in gelinde Wärme kühlen.
Und unsre Sinne von den SpielenDer ersten Lieb' ermattet, ruhn! —
O möcht' ich bald zu deinen Füßen,
Gespielin meiner Jugendzeit,
Nach wohlerlangter MüdigkeitDies Glück der Wanderer genießen!
Laß nicht, jetzt da der Weg mit Blumen überstreut