158
Dank seinem Genius! Er gab,
Des Unrechts Last von sich zu wälzen,Ihm nicht nur einen Pilgerstab,
Wie uns — er gab ihm, uni daS GrabSogar zu überspringen, Stelzen! —
„Wie?" rief er, „welche seltne Scham?„Wer leitet dich mit dem zu rechten,
„Der dir als Freund, als Bräutigam,„Vom Himmel zugeflogen kam,
„Den schönsten Strohkranz dir zu flechten?
„Da hier ja keine Myrthe» blühn,„Woher sollt' ich denn Myrthen nehmen?„Wie gerne möcht' ich den Ruin,
„Der uns bedeckt, zum Baldachin„Und einem Traualtar verbrämen?
„Ja hätte meiner Liebe Stolz„Mächt, dir ein Feenschloß zu zimmern;„Dann sollt' im Glanz des reinsten Golds,„Auf einem Thron von Aedernhvlz,
„Mich deine Schönheit überschimmern.