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[Siebenter und achter Band.]
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„ Wi lh e lmi ne oder der »«Mahlte Pedant, ein prosaisch-komisches Gedicht,"* au-S der Presse.

Der eigenthümlicheii Bangigkeit eines jungen Autors,der unbekannt und doch auch bekannt seyn mochte, wie sieauch Thümmeln befiel, machte bald der allgemeine Beifall einEnde, der sich erfreulich in kritischen Blattern, in freund-schaftlichen Briefen, in Gesellschaften und an Höfen kundthat. Das sicherste Zeichen der allgemeinen Theilnahme waraber der schnelle Absatz der ersten Auflage. Für die zweitewurde daS Gedicht einer strengen Durchsicht unterworfen;die vornehmste Veränderung besteht aber darin, daß imTraume, den Pastor Sebaldus über seine künftige Ver-bindung hat, Doktor Luther seine Rolle an Amor abtretenmußte. Hiezu wurde Thümmcl namentlich durch Zacharia'Sund UtzenS ausdrücklichen Wunsch veranlaßt; er gab aberwohl nur ungerne nach, und ästhetisch war jener Tauschgewiß keine Verbesserung. Der Schatten Luthers konnte durchden Auftrag des Dichters in keiner Weise beleidigt werden,und sein Auftreten war in der Seele des träumenden Pe-danten weit natürlicher, als daS des Liebesgottes, dessenRede auch in dem nun vorliegenden Terre weit weniger an-sprechend ist, als die deS Reformators in der ersten Ausgabe.Diese ist ohne Zweifel so ziemlich ganz verschwunden; wircirircn daher hier auS derselben die betreffende, auf Luihern

* Nur die erste Ausgabe trägt diesen Titel, die folgenden sind bloß„ Wilhelnilne " überschrieben.

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