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Lehrbuch der Befestigungskunst als Leitfaden zur Vorbereitung für das Offizier-Examen / von Rüppel, Major ausser Dienst
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permanente ReMgung.

XI. Abschnitt.

Dekestigiriig -er Städte vor Erfindung des Schießpulvers.Veränderungen in den Detestigungen nach dieser Erfindung,und wie sich aus jenen Veränderungen die lnistionirte Ke-kestignng gebildet hat.

ß. 192.

Befestigung der Städte vor Erfindung desSchießpulvers.

Vor Erfindung des Schießpulvers bestanden die Befestigungsan-lagen der Städte in Ringmauern, auf dem Horizont errichtet, miteinem davor gelegenen Graben, oder auch ohne denselben. Auf die breitereUmfassungsmauer war eine schwächere Brustmauer gesetzt*, welche Ein-schnitte als Schießöffnungen hatte, (Zinnen) hinter denen die Verthei-diger standen, um sich ihrer Fernwaffen (Pfeile, Steine) gegen denAngreifer zu bedienen. Um den Fuß der Mauer einigermaßen ver-theidigen zu können, ließ man, an einzelnen Stellen, besonders überden Thoren, die Brustmauer dadurch vorspringen, daß man sie aufgewölbten Bogen errichtete, die von langen, vorspringenden Steinen(Kragsteine) getragen wurden. Zwischen den Kragsteinen blieben Oeff-nnngen durch welche der Vertheidiger die am Fuße der Mauer befind-lichen Angreifer sehen, sie mit seinen Geschossen erreichen, auch Steine,