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brannt ist, und man eine neue Straße links an Ba-den vorbey anzulegen gedenkt, wodurch die jähe Tieftund steile Hohe bei und in der Stadt umgangen wer-de» könnte, Für Reisende wäre dieß allerdings ei»Vortheil, aber die Einwohner möchten doch die Straßelieber in ihrer Mitte haben, nicht nur um ihrer öko-nomischen sondern auch um ihrer geistigen Bedürfnissewillen; denn was jst eine kleine Stahl yhne eineLandstraße, ohne Wagen und Reuter, die die todteStille noch etwas beleben? Welche Erhohlung hät-ten die geistlichen und weltlichen Herren von den Be-schwerden ihrer Arbeit und Muße, von was sprächendie übrigen ehrlichen Bürger des Abends beym Wein-glas, wenn sie den Tag über nichts als sich selber sä-hen? Und das schöne Geschlecht, o wie manche Er-oberung ist schon in kleinen Städten, ehe man Mo-denjournale hatte, blos durch neue Hüte und Haubengemacht worden, die man durchreisenden Damen, dieetwa zur Kutsche hinausbli^en, abgesehen hat! —?Neues muß der Wcns-H haben, wenn er nicht inlanger Weile versinken soll; ist es nichts Großes, soverweilt er sich am Kleinen, wenn es nur neu ist; istes nicht an Menschen, so ist es an Thieren, So habeich, zum Beispiele, nirgends mehr Pferdekenner gese-hen als ar> kleinen Orten, weil jedes Pfcrh, das vor-über geht, vielfältiger Beurtheilung von den herum-stehenden Häuflein müßiger Einwohner ausgesetzt ist.Kenntniß der Menschen ist schon seltener, weil wcni-