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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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kein Buch davon; es ist aber. „eine geognostischeThatsache."

Lcnzbnrg ist zwar klein, hat jedoch hübscheHäuser und Landgüter, und über dem Stäbchen er-hebt sich das wohlgclcgene Felscnschloß, das bis aufdie jüngsten Zeiten eine Regentenburg war, gegenwär-tig aber Noch gar keine Bestimmung hat, wo auchschwerlich eine andere für die Dauer gedeihen wird,denn Bcrgschlösser müssen Herrscher-sitze seyn, oder inTrümmer zerfallen. —

Warum will es aber in der Schweiz noch nichtrecht mit dem Gartengeschmacke fort, wie wir heutedessen hier und anderswo noch Zeugen waren, da mandoch in andern Sachen des Luxus so schnell mit derZeit fortrückt? — Man thut uns wohl Unrecht, undurtheilt allzu oberflächlich, wenn man die Ursache da-von überhaupt im Mangel an Geschmack finden will;ich sehe nicht, daß wir in andern Sachen des Ge-schmacks eben weit hinter Deutschland zurück seyen;Man sollte vielmehr ren Grnnd in der Bevölkerung,der Armuth und den großen Naturgcgcnständen derSchweiz suchen. Die wachsende Bevölkerung macht,daß man immer mehr gcnöthiget ist, jede SpanneLandes zum ökonomischen Vortheile zu benutzen; dieArmuth oder vielmehr die Seltenheit überflüssigenReichthums, und die zum Theil daraus entspringendeeingeschränkte Bürgcrlichkeit, erlaubte bisher, Gott seyDank, nur wenigen in verschwenderischen Anlagen an-