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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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und sahen durch die ausgezogenen Fensterscheiben nichtviel anders als eine Menge vorbeyziehender übermäßi-ger Strohdächer, unter welchen Häuser verborgen la-gen; eine Bauart- die mir in Freudcnbcrgers undNieters Gemälden besser gefällt als in der Natur.

Zu Arburg mußten wir etwas anhalten underinnerten uns erst, als wir wieder zum Orte hinauswaren, daß wir auch die Bergfestung hatten in Augen-schein nehmen sollen, die als Gefangenhaft des Ni-clieli llu (liest und späterer Staatskünstlcr noch be-rühmter geworden ist, als durch ihre eigene Unüber-windlichkeit, wiewohl sie nach der Fasischen Staats-und Erdbeschreibung der Eydgenossenschaft „mit star-ken Werken, festen Mauern, weitlauftigcn Gewölben,„Caserncn, Zeughaus, Waffenplatz und allem demjcni-„gen, was zu einer richtigen Festung dient übcrflüßig„versehen und eine Besatzung von 8v Mann auser-lesener Mannschaft zu fassen groß genug ist, wo auch„vor Zeiten Fremden nie anders als mit verbundenen„Augen der Zutritt gestaltet war." — Damit gebeich Ihnen ein Beyspiel aus taufenden, mit welch ge-müthlichen Blicken die ehrlichen, in langer Fricdensruheschlummernden Schweizer, bis zu der Revolution dicMl-"iaturstücke ihrer Staats - und Kriegskunst betrachteten.

In Morgenthal aßen wir zu Mittag. — WieSie bin ich allerdings auch ein Freund von schönenNaturerscheinungen, aber ich habe nicht gerne, wenn"»an mich am Seile der Empfindsamkeit hinzuschleppl;