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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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«nsre Mitbürger anerkennen, wenn wir ihre Werke in^»Sammlungen der Kenner und Liebhaber antreffen,sollte es uns nicht auch zur Ehre gereichen, wenn ir«Zend an einem öffentlichen Orte auf öffentliche Unko-sten, z. B. aus der Stadtbibliothck swie in Bern auchgeschehen seyn soll) eine kleine Sammlung vaterstädti-scher Kunstwerke angelegt würde, worin von jedem un<

srcr rühmlich bekannten Mitbürger wenigstens EinStück aufgenommen werden sollte? Es wäre einBeytrag mehr zur Bildung unsrer Kinder, und Fremdewürden uns darum preisen. Die Werke der älternMahler wären noch unschwer zu bekommen, und dieUvch lebenden, die gerade so vorzüglich sind, würdenos sich, wie Grass in Dresden wirklich schon gethanhat- zur Freude machen, ihre Beyträge zu einem sol-chen für sie und uns rühmlichen Unternehmen zuliefern *). ,

Von Säblet, der in Rom studirt, und unlängstso>n Leben in Paris beschlossen hat, sah ich zwey Bil-merkwürdig durch ihren ganz entgegengesetztenEtyl. Der Künstler wollte vermuthlich zeigen, wasor in den verschiedensten Gattungen der Mahlerey ver-möchte, ein Reiz, der auch die alten Meister zuweilenanwandelte, und den die neuen nur zu oft haben, deraber selten zum wahren Ruhme führt. Es muß frey-lich einem geistreichen Mann und Meister in der Kunst

Dieser Wunsch ist seitdem in Erfüllung gegangen. 1828 .

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