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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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gewesen seyn, allein ich kam zu vielen Sachen, dieschon wieder weggeschickt waten , zu spät. Diogg,aus den wilden Gebirgen des Gotthards hervorgegan,gen, und in Italien zur Kunst gebildet, hat auf sei-nem einfachen Lebenswege die Liebe zur ungeschmück-ten Wahrheit, und von seiner Kunstbildung in Rom einen ernsten Sinn für das Musterbildliche und dieVerachtung kleinlicher Hülfsmittel, die so oft denMangel wahrer Kunst decken Müssen» beybehalten.Seine guten Bildnisse (wer viel arbeitet» kann sichnicht immer die gleiche Mühe geben) haben eine un-gcsüchte Stellung, ein kräftiges und harmonisches Co-lorit, schöne Aehnlichkcit ohne die Carikatuc des fla-chen Alltagslebens oder der Geistesgrimasscn; und wasseltenem ist als man meint, das Gepräge eines wahrenCharakters.

Der Zweck der Ausstellung, Kunst und Industrieim Lande zu befördern, ist allerdings löblich, und ihrNutzen ist neulich in einer zu Bern erschienenenSchrift mit vieler Wärme auseinandergesetzt worden;aber wenn man diesen Nutzen im Ernst bezweckenwill, sollte man solche CantoNalausstcllungen in eineEinzige allgemeine für ganz Hclvckicn verwandeln, undunter den Schutz utid die einstimmige Genehmigungder Regierungen, wofern eine solche zu erhalten mög-lich wäre, stellen. Damit könnten dann die schon ent-standenen oder noch entstehenden Vereine andrer Art,der Musik, der Natur- Land- und Kricgswiffcnschaft,