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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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oder daS Lüftchen weht nicht selten zu stark, Und er-regt dann unangenehme Schauer, oder hängt einemunvermerkt eine Vcrkältnng an. Daher auch die Be-wohner der Sccufer viel weniger Lustfahrten auf demWasser anstellen, als Fremde sich einbilden. Ueberdie reiche Lage dieses Sees weise ich Sie an EbclsAnleitung, wo Sie von dieser lind noch andern An-sichten des Landes eine sehr getreue und einfache Schil-derung finden.

Auf halbem Wege, bey Merlingcn, ließen unsdie Schiffleute aus Land steigen, um daselbst nach demGebrauch aller Reisenden den besten Zicgcnkas desganzen Landes zu kosten, wahrend dessen sie den Weinkosteten; ich kann aber nicht sagen, daß er uns bcson,ders schmeckte. — Nunmehr engt sich das Thal im-mer mehr ein, je weiter man den See hinaufkömmt,und die Natur selbst schien uns durch eine undurch-dringliche Felsenmaucr die Grenzen unsrer Reise zubestimmen. Wir freuten uns dieser Niederlassung,und eilten ihr ungefähr mit eben der freudigen Er-wartung entgegen, womit man an die Hochzeit einesFreundes geht; nur wünschten wir etwas minder satt.zurückzukommen, als es gewöhnlich von Hochzeitengeschieht.

Nachmittags.

Ob es auch Promenaden hier gebe, fragen Sie.— Künstliche keine, ausgenommen eine Allee vo«