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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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"ähcr gefallen, so hätte er sie alle zerschmettert; seineGewalt war so stark, daß er sich ganz in den Bodenvergrub, und daß die Erde die er auswarf, die Fen,sicr der Häuser zersplitterte und den Dachstuhl auf,hob. Stellen Sie sich den Schrecken dieser Menschenvor! — Dergleichen Heimsuchungen aus der Höhesollen aber hier zu Lande nicht selten seyn; man siehtwirklich allenthalben, auch schon zu Untersten, solcheloßgcriffenc Stcinmassen herumliegen, nahe genug beyMenschlichen Wohnungen; und auf dem Wege nachGrindclwald trafen wir, wie man uns vorhergesagthatte, noch mehr als genug an. Die Leute scheinenaber die Gefahr nicht groß zu achten, vielleicht geradedeßwegen, weil sie so häufig ist; sie bauen sogar Hau,scr auf und an diese Steine, zum Schutz und Trutzgegen die noch zu erwartenden; so wie die Anwohnerscuerspeyender Berge weder durch Feuer, noch durchStcinregen davon wegzubringen sind. Freylich hältdiese die überschwengliche Fruchtbarkeit des BodensUnd der Schutz ihrer heiligen Januare und Rosalieniurück, da unsre Landsleute hingegen nichts haben,uls Gras für ihr Vieh, den Schutz ihres Muthes,und das süße Gefühl ihrer Freyheit.

Man hatte uns gewarnt, in den Wirthshäusernzur Vermeidung einer vornehmen Zeche gar nicht infremden Zungen, sondern vielmehr so schweizerisch wieMöglich zu sprechen, welches wir jetzt auch mit allerangcborncn Geschicklichkcit thaten, und übcrdicß demHegnn'S Werke IV. Band. 4