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Höhe hinabdrängcn, durch sein allmahligcs Hinschivitt,den in Nebel, und durch das Feuer seiner Regenbogen,besonders aber durch sein mit der Sanftheit des Ganzenso harmonisch übereinstimmendes, leises und zartes Ge-räusch, das nicht von einer einzeln Stelle herkömmt,sondern den Zuschauer allenthalben wie Stimmen derGeister zu umgeben scheint. —
Hieraus crgicbt sich auch, was die Künstler ge-gen diese Naturschönheit haben; sie können aus demgeraden Falle nichts Mahlerisches herausbringen, dieWeichheit in der successiven Bewegung der Massennur in steifen Stillstand verwandeln, und weder dasGlanzlicht des Wassers noch die Zaubcrschimmcr derRegenbogen mahlen; und die Kunstrichtec, sie gebensich nicht dem Eindruck hin, sondern reden meistensvon der Schönheit nach hergebrachten Principien undnach ästhetischen Regeln, die sie sich aus fremdem Ur-theile abgezogen haben. Mich freut es, nun zu wis-sen, daß es sehr große Schönheiten in der Natur ge-ben kann, wenn sie schon nicht in den Schnürtest)mahlerischer Fvrmthcorie passen.
Als wir nach dem Wirthshause zurückgingen,kamen wir bey einem Hause vorbey, neben welchesdiesen Sommer ein Felsenstück, beynahe so groß wiedas Häuschen selbst, von einer mächtigen Höhe herabund aus fast unbegreiflicher Weite hingestürzt war,gerade als die Bewohner in dem Hause zur Arbeitversammelt waren. Wäre der Fels nur einige Schritte
näher