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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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Staubbach im Silbcrglanze von seiner Höhe herab-steigen. Es kömmt alles darauf an, wie man zählt;als wir dieß Schauspiel und die fröhliche Stunde mitin Anschlag brachten, fanden wir daß die Rechnungeher zu gering als zu hoch sey.

Mit leichtem Muthe bestiegen wir unser Fuhr-werk wieder, und reisten dem Erindelwalde zu.Wenn man einmal über die Vereinigung der beydenLülschcncn hinweg und noch etwas weiter hin ist, sofängt das Thal an sich immer mehr zwischen den ho-hen Felsen zu verengen, und der Weg wird steilerund holpriger. Vcrdrüßlich darüber und nicht überdie Scheidecke zu kommen, wanderte ich zu Fuß einegroße Strecke dem langsamen Fuhrwerke voraus durchdas düstere Thal, begleitet von dem Hunde unsersHausherrn zu Untersten, dessen treue Sorgfalt an ei-Uem Menschen zu rühmen gewesen wäre, indem erbald nach dem fernen Wagen zurücklief, bald freudigwieder zu mir kam, und durch Sprünge zu erkennenLab, daß alles in der Ordnung sey. Das arme Thierhatte geleistet was es konnte, und nahm mit einigenLiebkosungen vorlieb; es giebt Menschen die für klei-Uere Dienste mehr verlangen. — Sie müssen mirübrigens diese geringfügige Erwähnung verzeihen; eingutes E-emüth ist löblich auch an einem Hunde; erwachte wir den Weg kurz und die Last der Hitze er-möglich, und ich möchte seiner nicht vergessen.

Als ich endlich auf die Höhe gelangte, wo man

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