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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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muß; mit jenen— fügte man mit mehr land- als welk/bürgerlicher Gesinnung wohl noch hinzu — könnt Ihrschon machen was Ihr wollt.

Ungern verließen wir dieses auch durch den fröh-lichen Charakter seiner Einwohner merkwürdige Grin-delwaldthal, und hielten, bevor wir wieder in das dü-stere Lütschcnenthal einfuhren, noch einmahl stille, umdie majestätischen Berge und die Eislavaströmc blei-bend ins Gedächtniß zu fassen. Asmus sagt, derWinter habe ein Sommerhaus im Schwcizerlandc;hier ist es, und die Gletscher im Thale sind die un-tersten Treppen dazu.

Der Rückweg von einem interessanten Orte, demman zu frühe verlassen muß, bedarf sehr großer An-nehmlichkeiten, wenn er nicht langweilig werden soll.Das langsame Fuhrwerk und die holprige Straße zwi-schen den schwarzen Bergen machten uns die fünfStunden nach Untersccn unerträglich lange scheinen.Man kann auf diesen rasselnden Wägelchen nicht ein-mal zusammen sprechen ohne gewaltsam zu schreyen,und schlafen darf man auch nicht, aus Furcht hinaus-zufallen, und wenn man es dennoch wagt, so hat manzu gewarten, von herunterhängenden Baumastcn zer-kratzt zu werden. Leute trafen wir wenig an, Kinderausgenommen, die uns Blumen, Früchte, Kristalle re.anbothen; es war doch auch noch etwas mehr als bloßccBettel. Wenn wir nach den Bergen fragten, so gab