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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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^ kaum der Mahlerey möglich, und beschrieben sindste schon auf alle Art und Weise. Kommt und sehet,und flehet die Sonne an, daß sie scheine und be-suchte, möchte man allen seinen Freunden zurufen,an die man bey solchen Erscheinungen gern denkt, jasäumet nicht, damit Ihr, wie Solon von dem Liededer Sappho sagte, welches er in seinem Alter nochlernen wollte, desto fröhlicher sterben könnt! — WennSie übrigens wissenschaftliche Nachrichten darüber le-sen wollen, so muß ich Sie wieder an die neue Aus-gäbe von Ebcls Anleitung verweisen, wo das Merk-würdigste in gedrängter Kürze lehrreich dargestellt ist.

In diesem Wirthshause war der Mann Meisterund nicht die Frau, welches vermuthlich der Grundist!, warum wir für die ganze Bewirthung und Be-gleitung weniger zahlen mußten, als in Lautcrbrunncnsür das bloße Mittagessen. Auch waren wir demManne von Untersten aus empfohlen worden, undöas mag ebenfalls etwas gewirkt haben, denn es stan-zn sonst allerhand verdächtige Sprüchlein von unzu-sricdnen Reisenden an den Wänden geschrieben. Wirk-lich aber gibt sich, wer angesehen im Land ist, vieleMühe, Schweizern wenigstens diese Vergreisen zu er-leichtern, durch schriftliche Empfehlungen oder münd-liche Vermahnungen an die Wirthslcute. So habeich nachher zu mehr als Einem Wirthe sagen hören:Ihr dürst nicht meinen, daß Ihr fremde Herren vorEuch habt, dieß sind Landslcutc, die man schonen