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war unser Gespräch, bis wir an den Fuß des Bergeskamen, über welchen der Reichenbach herunterläuft,ktiva eine halbe Stunde von Meningen. Aber wirhatten noch eine gute Strecke zu steigen, und immersteiler je näher wir dem obern Falle kamen, und im-Wer schlüpfriger, weil der Staubregen, den der Sturzauswirft, die Wiesen ringsherum benetzt. Knaben undArädchcn halfen den Müden, und wiesen uns denWeg.
Endlich standen wir am Rande des Kessels deröas Wasser aufnimmt, wir wandelten auf Regenbogen"Ud über uns brach der Strom hervor, der sich tau-^ndfältig an der prächtigen F-clscnklust die ihn um-gibt zerschlug ; die Morgcnsonne erhob das Ganze durch'hrcn Schein, und das Donnern der Fluth gebot unsehrerbietiges Schweigen. Allerdings ist dieß eine Er-scheinung von großer Herrlichkeit, schon für sich einerWallfahrt an die Grenzen des Oberlandes werth. Es'st nicht die sanfte Erhabenheit des Staubbachcs, wel-che die Seele in friedliche Phantasien wiegt, noch derWüthende Sturm des Rheinfalls, der alle unsre KraftStaunen auflöst; es ist das schönste Mittel zivi-len beyden. In dem Rcichenbache vereinigt sichästiges, von schwindelnder Höhe niederschmetterndesToben des Wassers mit Partien der gefälligsten An-muth ; die Felsen die ihn umgeben, und die Gebüsche^ ihn bekränzen, und die ganze Gegend umher, alleseine so mannigfaltige Anmuth runder Formen,
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