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ich schon seit geraumer Zeit vorhatte, die Galle»rie in München zu besuchen, vorzüglich wegen derbort befindlichen Holbeinischcn und altdeutschen Ge-mählde, deren Betrachtung mir bey der angefangenen^cbcnsgcschichte Hans Holbeins dienen sollte, sorrgriff ich den Anlaß, mich mit einem befreundetenHochzcitpaare das eine Lustrcise beginnen wollte, dort,hin auf den Weg zu machen. Wir wählten die Rich-tung über Schaffhausen, Ulm und Augsburg .
Erst aber mußten wir Pässe haben, und zwarjede Person einen besondern; so wollte es die Ver-ordnung, obgleich begreiflich war, daß einer allein un-ter meinem Namen, mit dem Beyfügen: nebst Fa,Milie, hinreichend wäre. Allein was einmal angenom,Mc„ worden, und wobey die Büreau's sich wohl befin«ben, wird nicht leicht wieder abgeschafft, und sollte esmich unmittelbar aus dem Napoleonischen Zwangreichehergenommen seyn. Wir fanden auch wirklich nach-her, daß ein einziger Paß vollkommen hingereicht hatte;burchgchcnds zeigte ich nur Einen vor und sagte, ichHkgiier'S Werke IV. Bans. 6