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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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lcn. Hier standen ihrer mehrere vor dem Wirths-lsc, die meisten übel conditionirt was das Aeußereb^rgf, aber die ächt französische lxmns Iruinsnr auchdiesem elenden Zustande nicht verleugnend. Wir theil-et unsre Tabacksbcntel mit ihnen und waren freund-l so daß sie nach Tische noch an den Wagen ka-M>cn, um uns glückliche Reise zn wünschen. Von eh-emahliger Zlnmaßung, womit sie früher in Deutschland mufgetrctcn, war jetzt natürlich keine Spur mehr; ob'ch gleich nicht behaupten will, daß diese emphcmcrcnMenschen muistis inutauclls nicht morgen wieder eben^ erscheinen würden, wie vormahls. Dies Geschlecht^t nicht Grundsätze für's Leben, sondern nur für denTag; und es ist die Frage, ob sie sich nicht besseröabey befinden, als wir mit unsern bleyernen Mora-lspostulatcn?

Sodann fuhren wir noch bis Augsburg , undYachten also heute eine Tagereise von wenigstens sieb-en Stunden, welches für Schwcizcrpferde eine schwere^mfgabe ist, auch in der Schweiz kaum erhältlich wäre,zwar Landstraßen meist ebenfalls gut, aber dielnkntscher bequem und mit zärtlich schonenden Ge-lungen für sich und die Pferde erfüllt sind. Abendses schon dämmerte fuhren wir nur noch eine halbeStunde von Augsburg durch ein stattliches Dorf, woHch viel Leben regte, denn unter den Häusern saßenstanden die Bewohner derselben herum, und ge-leit der Abendkühlc. Wir vermutheten, daß die