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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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Rechter Beleuchtung davon zu sehen im Stande war.Hingegen konnte ich mich nicht satt schauen an den^ey Nymphen oder Najaden oder Grazien diesesBrunnens, aber auch in dieser Benennung weichen die^icisebeschreibcr von einander ab, so wie im Kunstur,cheile darüber; Nikolai findet, „sie seyen nicht er,haben wie die Antiken, sondern zusammengedrückt, undliegen ungruppirt da, «lies senkend l'uenäenüs,"blanbt er auf französisch sagen zu müssen. — La,^ater hingegen schreibt in seiner Reise nach Kopen,!>»gcn: „er kenne nichts Schöneres, Dollkoinmnercs,Größeres unter allen ihm bekannten menschlichenKunstwerken; diese Figuren übertreffen alle antikenideale." — Herr v. Heß, in den Durchflügen, weißl>ar nicht, was er sagt: „die drey umhcrsitzcnden Na,laden bilden eine schöne Gruppe (in diesem Abstand!)l'bd sehen dem Kampf des Herkules zu," welches auch"'cht wahr ist, da sie alle niederwärts auf ihre Be,^äftigung schauen. So verschieden und unsicher lau,^ schon die drey Reiseberichte, die ich gerade bey derHand habe,, andere werden wohl noch anders sagen,^lcher hat aber Recht? Ich halte nicht viel aus dasAchthaben, daher soll es auch nur eine Meinung^ nicht ein Ausspruch seyn wenn ich sage, daß ich^>»r schönere Antiken gesehen, das heißt solche, dieas, was stx bezeichnen sollten, noch in edlem reinern^driiim darstellten, und daß diese Nymphen einen et-^as wenig modernen Schnitt haben. Aber muß denn