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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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^olstc ich auch das Irrenhaus kn München nicht se-wohin der kohnbcdiente schon manche Reisendej» ihrer Satisfaction geftihrt zu haben versicherte,darren leiden am Verstände, und Böscwichter am:^>ten Willen> beyde sind krank, sind ein GegenstandUntersuchung für reisende Aerzte; — nicht auchDichter und Künstler? Nein; diese müssen diedarren und Böscwichter im freyen Leben suchen, wonoch eigner Wille und Vcrnnft mit der ThorheitZischet; hier ist die Verkehrtheit allzuwirklich und graß,diese können und sollen sie nicht brauchen. —Philosophen? Noch weniger; denn die Tiefen desWahnsinns ergründet kein Verstand, ohne selbst dar-über zu Grunde zu gehen. — Und doch schauen so^'ele Reisende diese Anstalten? Ja, weil viele Rci,^bde nichts vorüber gehen zu müssen glauben, undihnen das Ungeheuere und Unbegreifliche wunder,vorkommt. Es gibt auch theatralische Gemüther,^ die menschliche Vcrsnnkcnheit wie ein Schauspiel,gar wie eine Posse ansehen können. — Da wirda nichts lernen und helfen konnten, und blos"das Gefühl weiden," welches eine Sucht unsers Zeit,^ters ist, nicht mochten, so blieben wir heraus. Lie,das Gegentheil von Zucht, und Tollhäusern auf,Glicht, sagten wir, wenn wir an dem was wir gese-llt noch nicht genug haben. — Aber wo ist- dießGegentheil zu finden? Da wo ungezwungen Zucht,