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4 (1828) Briefe aus dem bernerischen Oberlande : ; Tagebuch einer Reise nach München ; Berg-, Land- und Seereise / Ulrich Hegner
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humanen Grunde freute, auch wieder einmahl einenchristlichen Wirth gefunden zu haben.

Bey Postmeistern muß man sich nicht erkundigen,wie das Land regiert werde; sie haben nur eine An-sicht, die von ihrem Stall ausgeht, und heute so, mor-gen anders ist, je nach Beschaffenheit der öfters än-dernden Postvcrordnungen. Aber wenn ich bey altenehrlichen Bürgern, die noch unter reichsstädtischcr Ver-waltung gelebt hatten, nachforschte, wie sie sich unterdie neue Verfassung finden, so konnte ich durchgängigWerken, daß das Alte darum mehr Werth für siehatte, weil sie sich dabey als einen activen Theil des,wenn auch kleinen, Ganzen fühlten, da sie hingegenletzt in dem großen Ganzen sich passiv verlieren; dennÜder Mensch will gern, und sollte auch, was zu sa-gen haben. Und wer auch nur einen geringen Theildieses Rechtes einmahl besessen, und sich seiner nichtsikeywillig begeben hat, der sieht den Verlust desselbenals eine Erniedrigung an. Mit dieser Nachlicbe füröw gute alte Gewohnheit vermischte sich dann doch,*wnn ich tiefer eintrat, hier und da, ja fast allenthal-^n, manche Erinnerung der Unzufriedenheit über pa-nische Mißbräuche, die mich aber nicht befremdeten»

Je näher der Schweiz , desto behaglicher fandenuns; und als wir von der Höhe herab den Bo-^bsee und die Berge sahen, „da jauchzten wir mit