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großem Schall." Wir zöge» die vaterländischen Bristlcn hervor, dnrch welche man alles in verklärtemLichte sieht.
Bey Lindau freuten wir uns der hübsche»,reinlich unterhaltenen Landgüter in der Nahe der Stadt;und als wir unversehens auf die Brücke kamen , ck^schrackcn wir beynahe über den ungestümen See, dender Wind in ungewöhnlich heftige- Bewegung gesetzthatte, so daß die Wellen hoch hinanschlugen. - Wirkamen auf den Mittag an und blieben heute hier;es ist eine hübsche stille Stadt. — Bald erblickte»wir viele Menschen am Ufer mit klagenden Gcbcrdc»und eilten auch hinzu. Es war ein Schiff auf demempörten See, das mit Wind und Wellen kämpfendlange auf dem Wasser herumtrieb, bis ihm endlich dieEinfahrt in den Hafen gelang. Das Gefühl eignetSicherheit machte auch bey uns das Luuvs mariinauuo 6tc. des Lucrez zur wahren Empfindung,gleichwohl erkannten wir auch mit Bedauern den IatMmcr der Nothleidenden. Diese, außer den Schifflemtcn meist junge Leute von beyderley Geschlecht, wäre»beym Ausstcigen in ungleicher Stimmug; die eint»frohlockten laut über die bestandene Gefahr; ändertaber konnten die Angst, und mehrere den Verdrußund mißmuthige Thränen nicht gleich los werde»'Ich hätte es mit den ersten gehalten. Wir verweilten uns lange am Hafen, die schäumenden Weist"