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hcn sich wie die Ameisen, graben wie die Maulwürft,und suchen mit unstätcm Auge die Sonne des Frie-dens, die hier oben uns umgiebt. Auch wir werdenwieder in das Mühsal hinunterkommcn, und oft za-gende Blicke in die Höhe werfen; laßt uns dannnicht vergessen, was wir hier anschaulich fühlten, daß,im geistigen so wie im physischen Leben, der düstreSchlcyer, der uns drückt, nur aus leichtem Nebel ge-webt ist, über den in geringer Hohe das goldene Lichteines herrlichen Tages waltet.
Am bis Mittag ganz oben auf den Berg zukommen, mußten wir uns ohne weitere Saumniß ausden Weg begeben. Wir hatten noch eine halbeStunde zu gehen, an manchem Orte ziemlich steil,aber alpcnmäßig über grüne Weiden , wo das Holznicht mehr gedeiht und nur noch kurzes Gras denFelsenboLcn deckt. Hier lagerten gleichwohl fette Kühe,sich heimisch fühlend und unbekümmert des fremdenWanderers; ruhiger und weniger neugierig als ihreSchwestern im Appenzcllcrlande, die einen längs derschmalen Fußsteige über alle Zäune beschnuppern. Siesind fremder Besuche mehr gewohnt, sagten wir; odersie nehmen die Landesart der Menschen an, that einanderer hinzu. Denn, fuhr er fort, so wie d>eDenkweise eines großen Herrschers unwillkührlich Mdie Unterthanen übergeht, und so wie kleine Regie-rungen gerne die Gewohnheiten der Mächtigern an-nehmen, so findet sich auch bey den Hausthiercn etwas