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zu treten, von wo aus man die Gebirgsrcihe ganzund auch einen großen Theil des Landes sieht. Wennschon der Wind in der Nacht uns beunruhigt hatte,so sahen wir doch jetzt alle die Wohlthaten diesesKulmhauses ein, und jeder Anwesende überzeugte sich,daß in ruhigen Nächten dieser Aufenthalt der ange-messenste sey. Kurgäste, oder solche, die zu andermBehuf längere Zeit auf dem Rigi bleiben *), mögencS vorziehen, ihren Sitz beym Hospitium aufzuschla-gen, und nur einzelne schöne Tage und Nächte ganzoben zuzubringen. Ist einst das Haus gaNz fertig,und seine Festigkeit durch die Zeit bewährt, so wird esihm wohl nimmer an Besuchuug fehlen.
Ich legte mich wieder zu Bette, und schloß disAugen, um das Schauspiel noch einmal in stillerTräumcrey an meiner Phantasie vorüber gehen zulassen; das Bett ist die Wiege der Ideen, — Als-dann, nach dem Frühstücke, da die Sönne schon ihrewärmenden Strahlen über Berg und Thal aussandte,setzten wir uns auf die Bank bey dein Kreuze, dasauf der obersten Spitze an dem Rande des Abgrundssieht. Hier saßen wir über eine Stunde, friedlich diebewegte Welt, die jetzt so still vor uns lag, über-
*) Man hat sogar angefangen, den Berg zu einem Stell-dichein der Buhlerey zu machen, wie wir zu unsermBefremden hörten und sahen; wogegen aber die wak-kern Väter im Klösterli wirksame Mittel ergriffen ha-be» sollen.