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Zwischen Wiesen und Jenisberg nähern sich dieBerghänge von beiden Seiten dem Davoscrstrom, derin der tiefen Tbalverengung stießt. Vorn Gipfel bei-nahe bis an ihren Fuß sind hier die Berge von Wäl-dern bedeckt. Aus dem Dörfchen Wiese» zieht sich derWeg hoch um den Berghang/ der auf der Nordseite dasThal ganz zu verschließen scheint. Jenseits läuft dieStraße längs den schauerlichen Felswänden der »Züge/"wo nur Zerstörungen der Schneelawinen sichtbar sind,und aller Baumwuchs verschwunden ist. Gegenüber denZügen/ in der Wildniß dunkler Wälder und in dertiefen Schlucht, werden die Gebäude des Bergwerkssichtbar, und weiterhin erweitert sich daS Thal, unddie Landschaft von Davos mit ihren Dörfchen, Kirchen,Wiesen, Wäldern und Gewässern bietet überraschenddie Aussicht eines großen Gartens dar. Die steilenHänge der Züge waren vormals, heißt es, wie die an-grenzenden und wie die gegenüberstehenden mit Wäldernbesetzt, die von herumstreichenden Zigeunern in Brandgesteckt wurden. Schneelawinen lösen sich nun jährlichvon den entblößten Halden, und stürzen gegen dasLandwasser nieder, und das schicferartige Gestein gehtan vielen Stätten mürbe zu Tage. Oft wird in Bün-den, wie im WalliS , da wo die Lawinen ihre Entste-hung nehmen, die Schneedecke durch Pfähle, die inden Boden getrieben werden, befestigt, und das Los-gleiten auf diese Art verhindert. Das würde vielleichtauch hier geschehen können. DaS Bestecken des dürren,der Sonnenhitze sehr ausgesetzten Bodens mit Tannen-oder Kiefernzweigen könnte den jungen Holzpflanzendie nöthige Beschattung geben, und Kiefern und Fich«tensamen, die hier, ohne den Boden zu verwunden oderden magern Nasen aufzureiffen, über die Oberfläche