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land im Grunde der Thäler, «nd dieses große Miß-verhältniß ist weit entfernt, durch die Verschiedenheitder Produktionsfähigkeit des Landes in den verschiede-nen Alpenregioncn erklärt zu werden.
Ohne Zweifel ist die in den Thalgründen zusammen-gehäufte Bevölkerung, die Zerstückelung der Ländereienin der? Dorfmarchen, die daher entstehende große Kon-kurrenz bei Laudverkäufen und der dringende Bedarfder Winterfüttcrung Ursache der abnormen Landpreisein den Thalgründen; so wie die Entlegenheit der Woh.nussgeu von den Voralpen und Alpen, die so unvoll-kommene Benutzungsart des Bodens, und die (geglaubte)Unmöglichkeit, dem Alpenboden neben der Beweidungeine höhere Benutzung und Fütterungsmittel für denWinter abzugewinnen, Ursache des geringen Werthsdes Alpenbodens ist. ES entsteht nun die Frage: obdurch künstliche Kulturen der Wenh des Alpenbodensnicht erhöht, ob auf den mehrften Kühalpen nicht An-siedelungen möglich wären, nicht Winterwohnungen er-baut, nicht neben der gewöhnlichen Beweidung nochWinterfutter für daS Bieh, NahrungS-, Kleidungö-nnd Jndustriestoffe gewonnen werden könnten?
Können diese Fragen bejahend beantwortet werden,— und sie sind eö zum Theil schon durch die angeführ-ten Beobachtungen, — so haben wir auf einem große«Theil unserer Alpen Land, Nahrung, Beschäftigungund Erwerb genug für unsere müßige Bevölkerung/und, statt nach Brasilien , könnten wir unsere Aus-wanderer auf die vaterländischen Berge richten, wen«nur einmal durch eine weift administrative Gesetzgebungdie Hindernisse der bessern Benutzung der Kommun-Alpen gehoben wären, und die Besitzer von Privat-Alpen durch allmälige Einführung einer bessern Bewirth-schaftung belehrende Beispiele aufstelle«, ihre Zeit sind
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