Band 
Zwölfter Band.
Seite
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Da nahet sich in stiller FeierCloah, Fürst der Seraphim,

Berührt sein Aug' und spricht zu ihm:„Sieh' jenes Weib im NonnenschleierUnd schwarzen, harnen Bußtalar;

Sie kniet am ernsten Sühnaltar,

Und ein Gebet des JsaidenStrömt über ihre Lippen hin;

Und hier, wie sehr von ihr verschiedenIst diese junge Städterin!

Die Freude lacht aus ihren MienenUnd mit erhitzter EmsigkeitWirkt sie ein buntes Feierkleid:

Sprich, welche betet unter ihnen?"

„Die am Altar," erwidert er,

Und fällt auf's Antlitz und erröthet.

„Du irrst, sie sagt Gebete her," »Versetzt der Geist, „und diese betet."„Sie?" rief der Klausner: „ihre HandWirkt ja niit gottvergefsnem FleißeEin Kleid" .... „für eine arme Waise,"Sprach Elim lächelnd und verschwand.