Da nahet sich in stiller FeierCloah, Fürst der Seraphim,
Berührt sein Aug' und spricht zu ihm:„Sieh' jenes Weib im NonnenschleierUnd schwarzen, harnen Bußtalar;
Sie kniet am ernsten Sühnaltar,
Und ein Gebet des JsaidenStrömt über ihre Lippen hin;
Und hier, wie sehr von ihr verschiedenIst diese junge Städterin!
Die Freude lacht aus ihren MienenUnd mit erhitzter EmsigkeitWirkt sie ein buntes Feierkleid:
Sprich, welche betet unter ihnen?"
„Die am Altar," erwidert er,
Und fällt auf's Antlitz und erröthet.
„Du irrst, sie sagt Gebete her," »Versetzt der Geist, „und diese betet."„Sie?" rief der Klausner: „ihre HandWirkt ja niit gottvergefsnem FleißeEin Kleid" .... „für eine arme Waise,"Sprach Elim lächelnd und verschwand.