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Die Krücken.
An Lavater.
Ein grauer Fakir, welcher zwarNoch frisch und stark von Gliedern war,Allein von Jugend auf an KrückenZu gehn gewohnt, itzt ohne sieNicht fähig war, vom Fleck zu rücken,Warf sich am Ganges auf sein Knie,
Um einsam sein Gebet zu halten.
Ein Europäer sah ihn daWoll Andacht seine Hände falten.
Es war ein kleiner AttilaBom neuen Phi'losophenorden:
Ihm war das Rauben und das Morden,Nur nicht der Aberglaube recht.
Er schlich versteckt sich durch die Hecken,Und lachend nahm der HenkersknechtDem Beter seine beiden Stecken.
Der Fakir rafft sich auf und fällt;
Er fleht, er weint, allein vergebens.
Der Räuber hüpfte durch dasWeldUnd trug die Stützen seines LebensAls Siegeszeichen vor sich her.
Ein weiser Brame, welcher mehr,
Als was der Bedam lehrt, gelernet,
Und das Geräusch der Welt zu fliehn,Sich in die Einsamkeit entfernet,
Eilt zum verlaff'nen Pilger hin,