Band 
Zwölfter Band.
Seite
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Gehab dich wohl, mein Kind." — »Gehabt Euch wohl^Mein Baker, denkt an meinen Blumenkohl."

Nun geht der Greis mit leichtem SchritteIu Lalagen in ihre Töpferhütte.

Er fragt auch sie mit ahnungsvoller Luft,

Wie es mit ihrem Mann, mir ihrer Wirthschaft stehe?„Ach, Vater!" ruft sie aus und sinkt an seine Brust,„Nichts gleicht dem Glücke meiner Ehe.

Noch immer feiern wir den ersten Hochzeittag.

Die Kunden zeigen sich zu ganzen Schaaren,

Und was mein Gatte nur an Arbeit liefern mag,

Geht immer reißend ab. Jum Trocknen unsrer Waaren-Fehlt es uns freilich oft an heißem Sonnenschein.

Dem Diener eines Gotts, vor dem die Wolken fliehen,

Euch, Vater, wird's ein Leichtes seyn

Durch Euer Fürwort uns aus dieser Noth zu ziehen.

O, thut es doch!" — »Sehr gern, mein Kind; alleinDu forderst heißen SonnenscheinUnd deine Schwester brauchet Regen;

Was ist nun hier zu thun? Ich weiß es wahrlich nicht.Mich dünkt, wenn wir die Sache recht erwägen,

So schweig' ich lieber gar. Ievs weiß, was uns gebr!cht„Und hat uns lieber noch, als wir uns selber haben.

Am klügsten ist, der Mensch, der nie sein Wohl versteht,Erwartet ruhig seine Gaben.

Gehorsam ist das kräftigste Gebet,"

Pfeffel, poetische Werke. III.

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