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Um jede seiner Schultern wehteEin goldner Fittig, und erhöhteDeß Luftgewandß Ultramarin.
Auch er sprach: „Bruder, sey gegrüßet!
Und goß ein sanftes Licht um ihn,
Gleich jenem, daß dem Mond entfließet.
Das rauhe Waldgespenst zergingZu schwarzem Staub in diesem Blitze,
Indeß die rein're MenschenskizzeDen Adam brüderlich umfing.
„Ich bin," sprach er, „der Engel einer,
Die vor des Schöpfers Throne stehn;
Jtzt bist du schwächer noch und kleinerAls wir; doch laß die Frist vergeh».
Die er zur Prüfung dir gegeben,
So wird er nach dem ErdelebenAuch dich in unsern Kreis erhöhn."
Entzückt griff Adam nach dem Bilde,
Doch es flog auf zum Sterngefllde,
Und mit noch ausgestreckter HandErwacht er. Lang wogt sein VerstandIm Strudel dämmernder Ideen;
So sucht auf unbekannten SeenDer junge Schiffer festes Land.
Zuletzt ruft Adam, nicht mit Worten,
Wie malten die, was er empfand?
„Mir öffnen," sprach er, „sich zwo PfortenZum Nichtseyn und zum Jmmerseyn.
Zum Nichtseyn? — weg mit dem Gedanken!Er macht mir selbst mein Glück zur Pein,Mir graut, wenn auch die fernsten SchrankenDes Daseyns mir sein Ende dräun,