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Das wilde Schwein und die Vögel.
Ein deutscher Lord, der reich und dumm und eitel warDie drei sind öfters eins — warf sich zum'MäcenatenUnd Aristarchen auf, und glaubte mit DukatenBesitzt man auch Genie. Die lockre SchaarDer reimenden und bildenden Artisten,
Der Virtuosen, EncyklopädistenUnd kciegserfahrnen JournalistenErhoben seinen Tisch zum Rauchaltar,
Und boten ihm, beim Klänge der Pokale,
Gemälde, Büsten, Madrigale,
Systeme, Triller und Kritiken dar.
Einst ward auf seinem Gut mir einem GöttermahleSein Namensfest gefei'rt; nach eingenommnem SchmausZog der gesammte Trupp der Parasiten,
Mit aufgeknöpftem Wamms, in's freie Feld hinaus.
Der Burgherr stieg voran; das Chor der SatellitenBedeckte seinen Marsch nach einem Lindenhain,
An dessen Rande man sich keuchend niedersetzte.
Hier zeigte sich ein fettes wildes Schwein,
Das im zerwühlten Grund, die blanken Hauer wetzte.
Ein Heer von Vögeln groß und klein,
Von Finken, Amseln, Nachtigallen
Ließ um den Hacksch, dem es zur Seite flog,
Den holb'sten Wettgesang erschallen,
Und wie er vorwärts ging und seine Furchen zog.Begleiteten ihn auch die kleinen Musikanten.