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Das Ferkel.
Den Mund gehüllt in seinen Mantel, standAuf einem Markt ein schlauer Sykophant,
Und wußte so geschickt ein Ferkel nachzuahmen.
Daß Groß und Klein zusammenlief,
Und bravo! bravo! bravo! rief.
Nun trat ein Fremder auf und sprach: „Ihr Herrn und Damen,Kommt morgen wieder her, so will ich euchDas Kunststück wohl so gut, vielleicht noch besser machen."„Versprechet nicht zu viel," rief der Congreß mit Lachen.
Der Sykophant ward roth und bleich,
Und grüßte den Rival mit Blicken eines Drachen.
Der Morgen kam. Man klatscht dem WundermannNoch lauter als beim erstenmale.
Laßt sehn, was dieser Prahler kann,
Sprach man zuletzt zum harrenden Rivale.
Die Luft war kalt; er trat mit einem Muff hervor,
Auf den er das Gesicht herunterbückte.
Ein Ferkel stak darin, das er in Schwanz und OhrMit den versteckten Fingern zwickte.
Das arme Thierchen schrie, so laut, so jämmerlich,
Als ob ein Koch es Glied vor Glied zerstückle.
„Verwünschter Pfuscher, schäme dich!"
Rief itzt, vom Doctor bis zum Karrenschieber,
Der ganze Trupp; „auf! gebt ihm Nasenstüber!
Sein Tage quiekte so kein Schwein,
Du magst wohl selbst ein Ferkel seyn." —