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Zwölfter Band.
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Die Brubler! ohne nur den Mißgriff zu gewahren.Schnellt Amor sein Geschoß nach hundert Greisen ab.Und sein Gespann, der Tod, stürzt ganze SchaarenBon jungen Opfern in das Grab.

„Es bleibe so!" sprach Zevs, er, der den ErdensöhnenNur Gutes gönnt. „Den Gram des Mters zu zerstreun,Soll Amor es als Freund mit Winterblumen krönen;

Die Furcht des Todes wird der Jugend Schutzgeist seyn."

Das Kind und die Nais.

Die kleine Hebe saß an eines Brünnleins Rand,

In dem ihr Bild erschien. Mit süßer EigenliebeVerweilt ihr Blick darauf. Jtzt will sie mit der HandEs fassen. Plötzlich ward das Wasser trübe,

Und das geliebte Bild verschwand.

Sie weinte laut. Da stieg mit schilfbekränzter StirneDie Nais aus dem Quell, und sprach zur kleinen Dirne r„Willst du dich selber sehn, so muß der Spiegel rein,

Und du, mein Kind, mußt ruhig seyn."