I. Nutzen der ſchiffbaren Kanaͤle. 5
*genen Staͤdte nicht, durch eine ſtaͤrker Zufuhr, einen Ueberfluß an Lebensmitteln,und dieſe wohlfeiler und bequemer 55 konnen?
Nicht ſeltener finden ſich die Urſpruͤnge zweyer Fluͤſſe, die in ganz entge-e ſich von einand her entfernen, und ihren Lat 0 0 groſ-ir ſchi nd anſehnlichen Staͤdten nehmen, ſo nahe)en Kanal, der, nach Beſ chaffenhet d der
rern Schwierigkeiten unterworfen, dergeſtalt zuf ſam-en 9 8 F 50 dadurch ganzen Diſtrictenemeinſchaft verſchaffet werden
an e Kanal liegendenif viele Meilen verbreitet.
Die Erfahrung beleh„ daß ein ſicherer Abſatz faſt allein hinreichend1 100 b zu vermehren, die Produkte zu vervielfaͤltigen, und ganz un-zu bringen, wo hlfeile 9 ſreiſe zu verſchaffen, ja ſelbſt durch die
iſſes, einem gande Reichthum zuzufuͤhren.
ſo giebt ſolches Gelegenheit, die Induſtrie der Nation wuͤrkſamer zu machen.Es wird mehr Kauf handel im großen und kleinen getrieben, es werden ne ue Fa-briken angeleget, die ſchon vorhandenen erweitert und in den gr eoͤſten Flor ge-bracht. Das Arbeitslohn beſtimmet vornemlich den Preis der? eund dieſes ſteiget oder fallt, nachdem die Lebensmittel theuer oder wohlfeil ſind.Diejenige Nation alſo, die dieſe vorangefuͤhrte Vortheile zum voraus hat, wirdfremde Fabriken mit der Zeit dahin bringen, daß ſie auf gemeinſchaftlichen Maͤrk-ten, keinen Preis mit ihr halten konnen. Urſache genug, warum ſo viele alteFabriken zu Grunde gehe n, und andere neu angelegte, gar nicht gufkommenkonnen, ſondern dfters, noch ehe ſie vollkommen eingerichtet ſind, ſchon wie-der in Truͤmmern verſinken.
Sind die Lebensmittel wohlfeil, und hat man bequeme Gemeinſchaften,
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