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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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398
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Rechnet man nun noch auf Zooo Mann 1000 !

Mann Infanterie und eben so viel Kavallerie zurReserve, so werden etwa 4ooo Mann Infanterieund 4ooo Mann Kavallerie dazu erfordert, und als-dann muß man überhaupt 19000 Mann haben.

Bei dieser Reserve wird man hinter der Der-schanzung, wenn man die Bataillons in 2 Gliederstellt, eine Linie Infanterie mit Bataillon großenIntervallen zur Reserve haben, hinter welcher dieKavallerie placirt werden kann. Bei einer schwächerNReserve würden beide Gattungen von Truppen nichtstark genug seyn, die durchgedrungene feindliche In-fanterie wieder zurückzutreiben.

Zusatz. Die Reserve-Truppen müssen alle,zeit dergestalt aufgestellt werden, daß sie von dendie Linie ensilirenden Kugeln nicht getroffen werdenkönnen, weil der Feind immer die Verlängerungs-Punkte der Schenkel tu, 56 , t'c für sein Geschützwählen wird.

Machte die Reserve-Infanterie eine zusammen,hängende Linie aus, so würde (außcr daß die Ka-vallerie nicht gleich Platz hätte) die von der Ve»schanzung zurückgetriebene Infanterie Unordnungverursachen.

Jede der 4 Batterien 3, ct, c und b sind mit8 Stück, und sede der beiden Batterien der Ver-schanzung e mit 6 besetzt, es werden also überhaupt44 Stücke außerdem erfordert. Hat man meh-rere, so erhält man eine größere Srärke; hat manaber wenigere, so kann man sich von der Batterie