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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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399
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keine entscheidende Wirkung versprechen; denn schonhier wird jede Linie nur durch 3 Kanonen bestrichen,von denen in den meisten Fällen noch eine abgehet,welche auf den Feind agirt, der gerade auf die Ver-schanzung zukömmt.

Zusatz. Die reitende Artillerie darf nie mitin die Position gestellt werden, sondern kommt rück-wärts der Angriffspunkte, um den irgendwo eilige-drungenen Feind durch ein lebhaftes Kartätschenfcuerwieder zurückzuwerfen.

§. L.

Anordnung der Verschanzung, wenn sie ausabgesonderten Werken bestände, und erfor-derliche Besatzung derselben.

Hier wählt man die Verschanzung mit Redou-ten, welche, wie oben erwiesen worden, die vorzüg-lichste ist.

Nimmt man die Anordnung der Redouten, sowie in ?1. X. k'iF. 2 ., so werden in dem Raumvon Zooo Schritt 12 , und in dem übrigen von 6ooSchritt 2, überhaupt also 14 erfordert. Jede mit^vv Mann besetzt, giebt 56oo Mann.

Zusatz. Bei einer Verschanzung mit einzelnenWerken ist eine Besatzung von 200 Mann für jedesderselben nicht nur hinreichend, , sondern verringertauch den Verlust der Truppen, weil der Feind an-fangs sein ganzes Geschütz gegen die Redouten rich-ten wird, um die darin befindlichen Batterien zumSchweigen zu bringen. Eine starke Reserve zwi-