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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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Leuten todtgeschossen. Nun erst, wenn diese gänzlichvertrieben sind, wird es dem Feinde möglich, diePallisaden umzuhauen und die Brustwehr zu er-steigen.

Eine schwache Besatzung würde immer unrechtthun, wenn sie sich dem weit überlegenem Feindeblosstellte und ihre Schwäche entdeckte.

Bei Hedemünden hielt sich ein kleines Com-mando in einer Schanze gegen einen weit überlege-nen Angriff. Hatte man die Schwache desselbengewußt, oder hätte die schwache Besatzung sich ausder Brustwehr gezeigt, so wäre sie hier vertrieben,und alsdann wahrscheinlich die Schanze genommenworden.

§. 16.

Den Truppen Muth einzuflößen.

Man kann behaupten, daß die Stärke einerSchanze mehr von der Tapferkeit der Truppen alSvon ihrer Anlage abhängt. Jene einzuflößen undzu erhalten ist daher hier von der größten Wich-tigkeit.

1) Da die Besatzung insgemein erst, wennzum Gefecht mit dem blanken Gewehr kömmt, denMuth verliert, so muß man sie auf diesen Augen-blick vorbereiten.

Man muß ihr sagen, daß sie durch ihr Feuerden Feind zwar zurückhalten könne, daß aber diewichtigste Vertheidigung durchs Bajonet geleistetwürde. Daß der Feind, wenn sie ihr Feuer nicht