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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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«linderer Einsicht nimmt die Stimmung dessen, zudem er Vertrauen hat.

2) Der Besatzung einer geschlossenen Schanzemuß man keinen Rückzug verstatten; man muß ihrbegreiflich machen, daß ihre eigene Sicherheit vonihrer Gegenwehr abhänge, daß sie sich selbst schul-dig sey, darauf zu sehen, daß «in jeder thue, was erthun könne, daß das schlechte Betragen des einendie Schande und den Tod des andern nach sichziehe *),

2) Vorzüglich kann mqn den Ehrgeiz derMannschaft dadurch erregen, daß man von ihnen,zur Ehre ihres Regiments, fordert, daß sie nichtgerade die sey, welche den Feind durchließe, unddurch deren Mangel -rr Standhastigkeit die Actionverloren gienge. Sind mehrere Schanzen bei einan-der , so ist diese Vorstellung gewiß nicht ohne Nutzen;nichts ist dem Menschen empfindlicher, als wenner gegen seines Gleichen zurückstehen soll. DieseVorstellung wirkt um so mehr, wenn das Regiment,wie dies fast immer der Fall ist, besondere Vorzügezu haben glaubt, Hier können eingebildete Vorzügerealisirt werden,

*) Als die Leute erst anstengen, heißt es in der Re-lation -des bekannten Rüekzugs des General Schu-lenburg, einzusehen, daß ihr Leben von ihrer eigenenGegenwehr abhienge, ermähnte einer den andernzum tapfern Widerstände, rieth einer dem andre»wobl zu zielen rc., und so beseelte alle Soldaten,nachdem das erstemal die Schwedische Kavallerie re»Misstet war, ein Geist der Standhastigkeit,