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düngen wäre man aber auch dem feindlichen Feuerwehr ausgesetzt, das setzt um so viel mörderischerseyn würde, da die B satzung noch nichts durchunsere Artillerie gelitten hätte.
Der Angriff, bei dem man mit TageS Anbruchuuf i5oo Schott oder auf einest wirksamen Kano-nenschuß sich genähert hat, scheint daher, wenn keinsiebersali möglich, in den meisten Fällen der besteseyn , und von diesem hat man viele Beispielekwer glücklichen Ausführung *). Doch muß manhier die Fälle ausnehmen, wo man den Tag vorherschon die Schanzen beschossen, wo man nahe vorber Verschanzung die Truppen beisammen hat, und,also den Unordnungen bei dem Angriff in Absicht^6 Ganzen ausweichen kann, und endlich, wo manbei Nacht die Verschanzung mit einem Theil um-gehet , und dadurch den Angriff des andern erleich-tert. Dies letztere war der Fall beim Angriff derDerhackschanzen bei Colberg, und das erste geschahbei Schweidnitz.
Zusatz. Jeder Angriff verschanzter Postestund Stellungen wird leicht, wenn man ihn mit einest,
Struensee räth, aus den 'angeführten Gründest,nicht zu nächtlichen Angriff«n; 3 ach sagt: die Un-ordnung sey größer bei den Angreifenden. Dochschränkt er den nächtlichen Angriff auf den Fält ein,lvo keine Kanonade statt fände. Hier ist aber die *Frage, unterläßt man die Kanonade und greift istder Nacht an, oder wählt man den entgegengesetztenFall?
älveittr Theil; . Er