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2 (1817) Zweiter Theil, von der Verschanzungskunst, worin zugleich das Rekognosziren, die Vertheidigung und der Angriff der Schanzen, Verschanzungen, Landstädte, Dörfer etc. abgehandelt wird / von G. v. Scharnhorst : mit 12 Kupfern
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489
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Zusatz. ES ist dabei Vortheilhast, selbstnothwendig, sich schwächerer Ladungen zu bedienen,weil außerdem dre Granaten über die Schanze hin-ausgehen und dem Feinde nicht durch ihr Springenin jener schaden würden.

Man theilt den Angriff in so viel Abtheilun-gen, als die Schanze Seiten oder Ecken hat; jederAbtheilung wird die Seite, die sie angreifen soll,bestimmt. ^

Auf den Eingang richtet eine besondere Abthei-lung ihren Angriff.

Jede Abtheilung ist in 5 Glieder gestellt; einigeMann haben in dem ersten Aepte, andere schmaleleichte Leitern, und andere Bretter neben ihren Ge-tvehren.

Das 2 te und Zte Glied trägt nichts als dasGewehr, das 4te aber hat neben dem Gewehr Erd-hauen.

Sobald die Kanonade einige Stunden gedauert,rücken die Truppen zum Angriff heran, sie verdop- ,petn ihre Schritte, sobald sie die Wolfsgruben pasi-sirt sind.

Diese passiren sie vermittelst der Bretter; inden Graben kommen sie durch die Leitern, wenn sienicht hinein rutschen könne»; unterdeß einige die Hin,derniffe niederhauen, feuern andere; die Pallisaden undSturmpfähle räumen sie mit den Aeptcn weg. So-bald die 5 ersten Glieder in dem Graben sind, feuertdas 4te und 5te auf den sich sehen lassenden Feind,indem sie auf dem Rande des Grabens stehen blei-