dann, wie Don Quirotte, unbefleckt aus dem Wirthshaus«zieht. Es gelingt einer großen Schauspielerin nur, eine sofrostige Schöpfung zu beleben; unsere Seele hing an ElaironDido, und so waren wir mit dem Dichter zufrieden.
Roch ist sie eine edle reizende Figur; ihre Grazie hat ihreSchönheit überlebt; ihre Stimme ist sanft und tönend; flebleibt melodisch, wenn sie wüthet, und wird nicht kränklich,wenn sie klagt. Zwar ist sie nur klein; aber, wenn ihr Aus-druck gebieterischer Stolz wird, so wächst sie empor, täuschtdas Aug', und gleicht der Diane unter den Orcaden,
6r«rliensque Des, «uperewinet omne».
Dennoch schreitet sie nie athletisch über die Grenzen ih-res Geschlechts; im heftigsten Sturme wehen mildere Töneder Weiblichkeit. Ihre königliche BateS sollte sie darum be-neiden, welche immer zu sehr Virazo ist. Nirgends kam siemir vortrefflicher vor, als in den schweren Uebergängen voneiner Gemüthsbewegung zur andern; hinschmachtend, her-zenschmelzend sagte sie, und mit einem Anstand, der ohneSprache Seelen erschüttert:
Lst-il dien ve»l, ce soiir v» «tone nous »epnrer?ttui in« eonsvler» <i»n» me» «iouleur» prokonäe»?
Ätna eoeur, nion triste coeur, von» sui vrs »ur les orxls»,Lt ci'une vsine gloiee oceupö tout eutier,
^u konck <ie I'univee« vou» irer m'oublier.
U'oublier? sii LeigneurI <ie quelle sikreuse isssKlon »me en von» perilnnt se verr» po»»ö<iee'täe »en» que s'en mourr»! — m»l» liels»! e,t-il temp»,Oder keine«, üe linter ce» üouloureux instnn»?
Nun wird, wie es scheint, AeneaS gerührt, und Hoff-nungsmorgenröthe glänzt in ihrem glühenden Auge; aber