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Spaziergange vom Schlag gerührt ward. Er lebte nur we-nige Stunden darnach, unter Augenblicken von Erinnerungund Gegenwart des Geistes) er befahl ernstlich, daß manihn öffnen möchte, weil er sich fürchtete, lebendig begrabenzu werden. Als seine Frau vor seinem Bett in Thränenzerfloß, bat er sie, ein Fenster aufzumachen: „siehe," spracher, „dort den heitern Himmel! tröste dick; ich komme da-hin." Dies war der Mann, den man eifrig gelesen und be-wundert, verfolgt und lächerlich gemacht hat. Er war nichtvon den Leuten, die man umräuchert und verachtet, sondernEiner von den Wenigen, die man hochschätzt und quält. Erwirkte unwiderstehlich auf alle Gattungen Geister; er hatdie Jugend entzündet, die Philosophen verwirrt, die Men-schenfreunde gerührt, und die Clerisei, wo er sich nur zeigte,zum Kriege gereizt. Er lenkte Herzen, fesselte den Verstandund trieb eine Menge Lehrgebäude, wie Seifenblasen, vorsich her. Aber er war, sagen seine Widersacher, ein Apostelder Paradoxie. Er baute auf den Trümmern des Menschen-verstandes; er verlor sich in Widersprüchen und Träumen.Er wollte die Rechte der Menschheit aus einem eingebildetenVertrag herleiten, wovon schon Jahrtausende lang kein Do-cument mehr übrig ist; er kannte die blutige Völkergeschichte,- die Landesväter und Helden, und glaubte doch an die Mög-lichkeit eines ewigen Friedens; er fluchte den Wissenschaftenund Künsten, und schrieb über Wissenschaften und Künste;er nannte die Bühne eine Schule des Lasters, und verfer-tigte Operetten und Dramen; er bezeugte, daß man ohneverdorbene Sitten keinen Roman lesen dürfe, und schriebeinen sittenverderbenden Roman; er setzte die Besserung derWelt in einer veränderten Erziehung, und sein Emil ist nichtfür diese Welt erzogen. Er versprach aufrichtig für die Wahr-heit zu kämpfen, und verdunkelte die erkannte Wahrheit