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Ob die Natur wohl oder übel gethan hat, die Form zu zer-schlage», worin sie mich goß, darüber kann man urtheilen,wenn man mich gelesen hat. Ich werde Gott, wenn erRechenschaft fordert, mit diesem Buch entgegen kommen; ickwerbe sagen: so dachte ich, so handelte ich, ich habe Nichtsverschwiegen, Nichts beschönigt, ich habe mich strafbar undniedrig dargestellt, wenn ich es war, ich habe mein Innerstesaufgedeckt, so wie es, Allwissender, vor deinen Augen offenlag! Laß die Menschen mein Bekenntniß hören, laß sie er-röthen über meine Schande, laß sie über mein Elend seuf-zen! Jeder entschleiere sein Herz vor deinem Thron; undwenn er darf, so sag' er es kühn, daß er besser gewesensey, als ich!" Man hat ihm diese Schrift nicht entwendet,wie ein Gerücht versichern wollte, sondern es ist gewiß, daßsie bei einem Freunde verwahrt liegt, und zu seiner Zeit er-scheinen wird*).
Rousseau lebte in der letzten Zeit, nicht weit von Paris,zu Ermenonville, einem Landsitz des Marquis von Gerardin,der in Frankreich durch die Anlegung seines reizenden Gar-tens berühmt geworden ist. Er hatte den Sohn diesesHerrn, einen hoffnungsvollen Knaben, so lieb gewonnen,daß er ihn erziehen wollte; er schien sich zu verjüngen, undwar schon entschlossen, wieder zu schreiben, als er nach einem
»> Eine neue Nachricht von Pari« versichert; er habe vor seinemTode alle bittere Stellen gegen seine Feinde au« dieser Schriftgerissen und verbrannt. Der einzige Zug verherrlicht den Mann.Lb Diderot nicht dabei erröthet, der sich auf Kouffeau « Grabhinstellt, u> d ihn für den schändlichsten Bösewicht erklärt? S.sur ts «je 86avque.