Band 
Zweiundzwanzigster Band. Zweiter Theil.
Seite
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Die Reise nach dem Deister*)

„Ich verlange durchaus Herr im Hause zu bleiben/«sagte neulich Herr Simon, „nicht aus Steifsinn, denn ich binverträglich, sondern aus Grundsätzen, Arist. — GlaubenSie mir, das beste Weib hat seltsame Launen, und taumelt«nter Grillen und Thorheiten herum, wenn sie nicht zum-Gehorsam geübt wird."

-*) So wird gewöhnlich in Hannover eineLustreise nach dem Haller-brunnen genannt, der zwar nicht auf dem Deistergebirge, abernahe dabei, nicht weit von Springe liegt, ein Lustort, wo man,ohne Kunst, nur mit Geschmack, eher Schönheiten aufgedeckt, alsangebracht hat, der Wasserfalle, Silberbächc, graue Eichen, lis-pelndes Gebüsch, Feenlauden, schauervoll« Höhlen, Ausfichten indie öde und in die lebendige Schöpfung vereinigt. Wer hier mitseiner Freundin wandelt, glaubt an die Wunder der Empfindsam-keit. Die drei ersten Stück« dieses Aufsatzes find in dem Han»«överischen Magazin gedruckt.