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Ueber die Verbesserung der Landschulen.
Unsre Philanthropen sind nicht damit zufrieden, Men-schen für ihren Wirkungskreis zu bilden- sie wollen, wie eSscheint, die Gattung veredeln. Die Pflanze soll vollkomm-ner in ihren Töpfen gedeihen, und in die alte Erde versetzt,künftig allen Witterungen trotzen. Was will man nicht Al-les aus Bauernjungen erziehen? Aufgeklärte, polemischeChristen, Patrioten, Weise, die, mit ihrem Zustand zufrie-den, gegen alles Leiden gewappnet sind, Philosophen» wel-che Ursache und Wirkung, Grund und Verhältniß, Wahr-heit und Irrthum erklären. Der Knabe soll's begreifen,baß Gehorsam, Zwang und Druck Befestigung feiner Wohl-fahrt sind; ein Satz, der dem Greise nicht anschaulich ein-leuchtet, wenn man ihm seinen Sohn erportirt, oder wenner seinen Acker verlassen und das Land seines Herrn pflü-gen muß. Und, was fordert man, um alle diese Wunder zuwirken? Nur die Kleinigkeit, eine Heerde ächter Menschen-kenner, die, wie Sokrates» spielend Weisheit einflöße«.