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von einem der vielen anmuthövoüen Hügeln um dieAerndtezeit diese Wein-und Getreidefelder überschauet;da scl-einen sie mit einem grünen Netze überzogen zuseyn/ welches auf den weissen und goldgelben Weihen,der darunter steckt, einen mannigfaltig abänderndenSchatten wirft. Zu ruhigem Genuß der schönen Na-tur, zu einem stillen und heimlichen Landsitz, würdeman schwerlich eine schönere und freudigere Gegend fin-den, als diese ist. Daher auch die vornehmsten Mai-ländischen Edelleukhe zur Abwechslung ihrer Vergnü-gungen sehr oft diese schönen Gefilde, und die nah-gelegenen Hügel der unabsehnbaren Ebne um May-,land vorziehen.
Bey dem folgenden Dorf?once§sno siehet mattweit in das vorerwähnte Thal der örcML hineilt.Unter - und Ober-iviorhio liegen am Anfang desselbenganz auf der Ebne, Vacallo hingegen ein wenig er-höhet. Die vielen Wiesen daherum werden von derkrcxxia und den Bachen, die darein fliesten, gewässert.Bon Balerna hatten wir nicht vielmehr als eine halbeStunde bis ebiass«,, welches die äusserste schweizeri-sche gegen Süd gelegene Pfarrdorfschaft ist, und ei-nem Marktflecken gleich siehet, zumal allerley Kram-buden hier anzutreffen sind. Ein paar hundert Schrittedavon laufen zween Bäche, der eine von Süd, derandere von Ost zusammen, lUchoccs undgenannt; diese machen die Grenzen zwischen derSchweiz und dem Mayländischen Staat, poncelelloheißt die kleine Brücke über dieses Wasser; sobaldman dieselbige vaßirt, ist man schon im andernGebiet.
Schwel--