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1 (1833) Erdkunde / von C.A. von Malchus
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260 Orographischcr Ueberhlich von Europa.

jenigen an der Westseite theils mit den finnischen Gebirgen,(diejenigen in dem Kreise Kola, zwischen dem gleichnamigenFlusse und dem weifsen Meere theils mit dem Waldai, (indem Kreise Onega, auf dem linken Ufer der Dwina,) unddiejenigen endlich, die sich an der Ostseite dieses Flusses und derPet8chora hinziehen, mit dem Oural Zusammenhängen. Zweider erstereu dieser Ketten, von welchen die westliche in deinVorgebirge Kanin endigt, umkränzen die 'Faches kaya-Buy;eine dritte zieht sich bis in die nördlichste Spitze der HalbinselShemokhonskwa-Zemlia-Gori, die zwischen dem eben ge-nannten Busen und dem weifseu Meere in das Eismeer hineinragt.

VIII.

Die Gebirge in der taurischen Halbinsel.

Zwischen dem untern Laufe des Dons und des Dnieprs,im Süden dieses letztem Flusses, zieht sich die n o g a i s c h - t a u-rische Steppe durch die Landenge von Perecop in die taurischeHalbinssl (Krimm) bis gegen den Salgir, der dieselbe in zwei,beinahe gleich grofse Hälften theilt. Den Siidrand der südöstlichenHälfte umkränzt ein Berggiirfel, der sich von Sewastopol undBalaclava, in einer Länge von ungefähr 25 teutschen Meilen,bis nach Theodosia (Kalla) in ost-nordöstlicher Richtung ander Küste hinaufzieht. Zwischen Balaclava und Alouschdnträgt dieser Gürtel den Namen Babougan-Yaila. Gegenübervon diesem letztem Orte, in dem Kreise von Simferopol oderAkhinetscliet erreicht derselbe in dem Tchatyrdagh, bei-nahe in der Mitte des ganzen Gürtels, seine gröfste Höhe, die ander südwestlichen Seite bis zu 4,740', und an der nordöstlichenbis zu 4,540 Fufs aufsteigt). Von diesem Berghaufen, an welchensich der Dmirdschi unmittelbar anreiht, zieht das Gebirge,allmählig an Höhe verlierend, aber undurchbrochen, bis zum Thaleoder Defilee von Uskiut, von welchem dasselbe, in seinem weiternFortzuge mehr zerklüftet, nach der südöstlichen Spitze der Halb-insel, oder in die Landzunge Kretscli fortsetzt, und in dieser alsGehiigel ausläuft. In dem Tchatyrdagh gewinnt das Gebirgezugleich seine gröfste Breite von ungefähr 0 Meilen, die aufscrdeiniin Mittel nicht über 1 l / 2 bis' 2 Meilen beträgt.

1) Nach Engelhard und Farrot. Nächst diesem erreicht dcrllabougnn-Thaiia eine Höhe von 4,722 Fufs. Orographie etc. S. 435.