zu der inlaͤndiſchen Schiffahrt in England. 91hen, und die Schiffahrt darauf ohne einige Behinderung ununterbrochem fort-gehen kann, anſtatt daß letztere allerhand Unbequemlichkeiten und Verzöͤrgerun-gen ausgeſetzt iſt.
Kaum hatte der Herzog von Bridgewater den Kanal, zwichen Worsley-Muhle und Mancheſter, vollendet, als ſich ſchon in vielen Grafſchaften Geſell-ſchaften hervor thaten, die theils aus Vaterlandsliebe, theils ihres Nutzens we—gen, ſich beym Parlement erboten, auf ihre Koſten ſchiffbare Kanaͤle zu ziehen,und zu ihrer Entſchaͤdigung nichts, als eine, von jeder Tonne Wagre die denKanal paſſirte, zu erhebende Abgabe, verlangten.
Der Konig und das Parlement waren von den großen Vortheilen, wel-che aus dieſen Unternehmungen dem gemeinen Weſen uͤberhaupt, beſonders aberder Handlung und den Manufacturen nothwendig erwachſen muſten, zu ſehruͤberzeugt, als daß ſie ihre Einwilligung haͤtten verſagen ſollen; vielmehr wur-den dieſe Geſellſchaften gufs lebhaftſte dazu aufgemuntert.
Im Jahre 1767. wurde die Ausgrabung des Kanals zwiſchen Liverpoolund Hull, der die Merſey mit der Trent verbindet, und Tab. I. mit C bezeich⸗Tab. J.net iſt, angefangen. Dieſem folgte der Kanal D, der nach der Saverne gehet, C.mit ſeinen Nebenarmen, E, F und E; ſo wie denn in eben dieſer Zeit, einezweyte Gemeinſchaft zwiſchen der Irlaͤndiſchen und Nordſee, mittelſt des Ka—nals A, der von Liverpool nach Leeds gehet, erdfnet wurde. Im Jahre 1769.fieng man an, den Kanal H. I. anzulegen, der von dem Kanal Cabgehet, undbey Oxford in die Iſis faͤllt. Außer dieſen Hauptkanaͤlen, die, wie Tab. I. zei-get, denen großen Handelsſtaͤdten, London, Briſtol, Liverpool und Hull zurinnern Gemeinſchaft dienen, ſind und werden noch verſchiedene Nebenarme aus-gegraben, die entweder nach anſehnlichen Handels- und Manufactur-Staaͤdten,oder auch nach Kohlen⸗ und Eiſengruben fuͤhren. Um Wiederholungen zz ver-meiden, uͤbergehe ich ſolche hier, weil ich ſie in der Folge, ſo wie es ihr Juſam-menhang mit den Hauptkanaͤlen erfordert, beſchreiben werde.
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